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In unserem Verein haben sich in der Provence
lebende Europäer zusammengetan
Er ist aus der Not heraus entstanden,da im französischen
Département VAR (in der Provence) nicht genügend Aufnahmekapazitäten
für ausgesetzte und streunende Hunde existieren.
Alle Tierheime sind hoffnungslos überfüllt und haben Aufnahmestopp. Die
Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.
Wir unterhalten ein Tierheim, das ausschliesslich von Spenden und Patenschaften
finanziert wird.
Die Unterbringung eines Hundes in unserer Anlage
kostet im Schnitt 100 € pro Monat.
Für jede Patenschaft können wir einen Hund aus der Auffangstation herausholen
und so verhindern, dass er eingeschläfert wird.
Alle französischen Kommunen sind verpflichtet,
einen Vertrag mit einer fourrière zu haben, d.h. Hunde,
die auf ihrem Gebiet gefunden werden, müssen dort
für die Dauer von ca 2 Wochen aufbewahrt werden.
In dieser Zeit hat der Besitzer die Möglichkeit,
seinen Hund gegen Zahlung einer Strafe und eines
bestimmten Tagessatzes auszulösen. Eine fourrière ist kein Tierheim, sondern
eine Art Auffangstation für Streuner.
Es gibt fourrières, die Verträge mit über 30 Kommunen haben.
Je nach Größe dieser Orte sind auch die fourrières mehr
oder weniger überfüllt und in einem desolaten Zustand.
Da außer der Polizei, die die Hunde abliefert, keine Privatperson
Zutritt zu einer fourrière hat, dringt darüber auch recht
wenig an die Öffentlichkeit.
Eigentlich ist es in Frankreich Pflicht, sein Tier durch eine
Tätowierung oder einen Mikrochip zu identifizieren und es
gibt ein Zentralregister für Hunde,
nur halten sich viele Leute nicht daran.
Untätowierte Hunde bleiben ca. 2 Wochen in der fourrière
und werden dann eingeschläfert, denn nach Ablauf dieser
Frist zahlen die Kommunen keine Pension mehr.
Es gibt einige Tierschutzvereine so wie unser Verein SansCollierProvence,
die sich um
die Tiere in den fourrières kümmern.
Wir stehen ständig in Kontakt mit mehreren Fourrières, die grösste des
Departement Var liegt unmittelbar neben
unserer Anlage.
Wir fotografieren
die Hunde und veröffentlichen die Fotos in den Kommunen,
bei Tierärzten und im Internet.
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